Wolkowentasche

Nach langer Zeit wieder einmal ein Bastelbericht. Ich habe im Lauf der Zeit aus altem Bettzeug eine Tasche genäht, die ich am Epic Empires benutzen will. Da ich dort Wolkowe bespiele, nenne ich sie derzeit die „Wolkowentasche“.

Hängende Tasche

 

Weil das einfache Zusammensetzen der Teile zu einfach gewesen wäre, habe ich einige Zusatztäschchen eingefügt, eine im Deckel, zwei „mittlere“ auf der Vorderseite und drei „kleine“ im Innern:

Wolkowentasche, Klappentasche

 

Wolkowentasche, mittlere Innentasche

 

Wolkowentasche, kleine Innentaschen

Drachenfest ausverkauft – Epic Empires als Anfänger?

Für dieses Jahr ist das Drachenfest ausverkauft (DF-Forum):

Liebe DrachenFestler,

zum ersten Mal in der Geschichte des DrachenFestes auf dem Quastgelände muss ich eine solche Mitteilung machen:

Nach dem letzten Staffelschluss hat sich ergeben, dass die Lagerfläche auf dem DrachenFest voll und damit die Spielerplätze komplett ausgebucht sind. Das bedeutet, eigentlich ist eine Spieleranmeldung für das diesjährige DrachenFest nicht mehr möglich. (…)

Deshalb bietet sich an dieser Stelle Werbung an:

Gleichzeitig bietet das Epic Empires an verschiedenen Orten Möglichkeiten, als Anfänger auch reinzuschnuppern. Entgegen der Annahme und deutlich entgegen der durch Fotos propagierten Sicht ist das Epic keinesfalls eine Elite-Con, auf der kaum jemand ohne Freunde und ohne 500€-Klamotte hingehen kann. Mein eigenes Lager, das Pilgerlager, bietet für dieses Jahr einen „Einsteigerdeal“ für Larpanfänger an. Weitere Infos gibt es auf der Pilgerlagerhomepage.

Und ganz so weit wie das Drachenfest ist es auch nicht. Nur Vorteile!

/Werbung Ende

 

Neue Beinwickel

Heissen die Dingers eigentlich Bein- oder Wadenwickel? Irrelevant, ich habe neue:

Beinwickel, Diamantköper

Detail des Musters:

Beinwickel, Diamantköper Detail

Dann kommt etwas Werbung: Gekauft habe ich sie bei einem Kerl, den ich tagelang den „irren Franzosen“ genannt habe: Am Tag der Bestellung kam die Bestätigung, alles sei wie auf der Homepage sichtbar lieferbar. Danach kamen im Zweitages-Takt Mails, erst von ihm, dann noch von der Französischen Post, immer hübsch mit Infos wo mein Paket sei. Im Paket nachher waren auch zwei deutsche (!!!) Zettel:

Marchand Médiéval

Ich vermute, er meint „Gutes Reenacten“ oder sowas in der Art. Auf jeden Fall bin ich bin den Dingern zufrieden und der Zettel hat mich besonders gefreut: Er kann zwar Deutsch, aber nicht so ganz alles richtig. Das hemmt ihn aber gar nicht! Seinen Shop findet man unter Marchand Médiéval, ich kann’s nur empfehlen.

„intime“ – Das Schweizer Larp-Magazin

Gestern hatte ich die erste Ausgabe der „intime – Das Schweizer Larp-Magazin“ im Briefkasten. Bragi hat mir freundlicherweise ein Exemplar zugeschickt, darüber freue ich mich. Die Redaktion besteht aus Lea R., Nina R. und Patricia H., aber drei, vier weitere Leute haben Texte beigesteuert. Eine eigene Homepage hat das Projekt nicht, aber eine öffentlich zugängliche Facebookseite.

Um was geht es? Gemäss dem Eigenbeschrieb ist es ein Magazin, das Liverollenspieler über Liverollenspiel und Artverwandtes informiert – was ohne weitere Beteiligung aus der Szene nicht gehe. Damit deckt es sich durchaus mit der Ansage, dass das deutsche Larp nicht kommuniziere (Jens‘ Vortrag am mittelpunkt2014), was ich grundsätzlich ebenso sehe.

Inhalt? 

Zwei Spielberichte – wobei aus meiner Sicht der eine eher ein Erfahrungsbericht über das Umsetzen einer Spontanidee ist und der zweite als Mischung aus Charakter- und Spielerbericht geschrieben ist. Leider sagt gerade der zweite wenig über das der Mehrheit Zugängliche an der Veranstaltung aus. Da wünsche ich mir als Aussenstehender tatsächlich etwas mehr Information über das Spiel, sowohl IT als auch OT. Dass das Schreiben eines Spielbericht nicht ganz einfach ist, weiss ich zudem aus eigener Erfahrung gut, deshalb ist da aus meiner Sicht viel Luft nach oben – die Erlebnisse eines Charakters sind zu subjektiv im Vergleich zu Details, die für alle Spieler vorhanden sind.

Eine Bastel- und eine Kochanleitung: Die Pois habe ich – obschon ich selber keine brauche – verstanden und die Kochanleitung hat ausgereicht, um mir den Gedanken; „Warum spiele ich keinen Kreol-Seemann o.Ä.“ auszulösen. Ich denke, das lässt sich durchaus nachkochen – und darum geht es ja.

Ein Interview mit den „Burning Goatees“ und vier Rezensionen. Mit dem Interview werde ich nicht ganz warm, aber auch meine Begeisterung für Feuershows hält sich stark in Grenzen. Die Buchrezensionen passen – die beiden Bücher kenne ich, hätte sie selber nicht im Larp-Kontext erwähnt, aber Inspiration ist vorhanden.

Cosplay vs. Larp – Ein lesenswerter Text! Aus meiner Sicht sorgfältig geschrieben und mit Informationen versehen, am Schluss sogar mit einem persönlichen Blick auf die Sache. Sehr toll!

Nero / Feuerkünstlerhistorie – Beides gerne gelesen, nach dem Interview habe ich auch mehr zum „Schwerpunktthema“ erwartet – hier kommt es. Der Bezug zu Liverollenspiel ist auch hier eher zurückhaltend, weder habe ich starke Anleihen zu „römisch-Antik“ noch zu Feuershows im Mittelalter-Fantasy-Larp-Bereich bemerkt – aber ich kriege auch nicht alles mit, wahrscheinlich habe ich da einfach eine Menge verpasst.

Linkliste / Event-Kalender – beides Sachen die man haben muss. Für wesentlich wichtiger halte ich den Ausblick, mit dem auch Texte für das nächste Schwerpunktthema gesucht werden.

Zusammenfassend gesagt: Gut gemacht. Es gefällt mir, wenn mehr über das Hobby in all seinen Varianten geschrieben wird. Die Themensetzung macht Sinn, die Artikel sind angenehm lesbar. Ich kann nicht bei allen Artikeln sofort den Larp-Bezug sehen, aber das ist auch nicht der Sinn der Sache – sondern ich frage mich, wie ich die Infos aus dem Artikel in einem (noch hypothetischen) Spiel brauchen kann.

Abonnement? Unterstützen?

Die nächste InTime wird sich um das Thema Endzeit drehen, dafür werden auch noch schreibende Unterstützer gesucht. Wer sich also berufen fühlt, soll sich doch direkt melden. Ich habe mich entschieden, ein Jahres-Abo zu bestellen. Das ist zwar teurer als die Larpzeit, aber ich würde durchaus gerne mehr über die Endzeit lesen. Zudem ist es ein Jahres-Abo, kein „Mehrjahres-Abo“, also kann ich wohl die ersten vier Ausgaben beschnuppern und dann neu entscheiden.

InTime - Abonmement
InTime – Abonmement

Ceridentum – was noch da ist

Der Falschmünzer-Chris hat dieses Jahr aufgerufen, dass man sich aufmache und sammle, was an Hintergrundmaterial zum Ceridentum (und zum Landeshintergrund Lyrien) noch vorhanden wäre. Er hat tatsächlich eine Menge an Material gesammelt, das derzeit nur in einer Dropbox liegt. Vorerst bleibt der Landeshintergrund Lyrien noch da, wo auch immer er ist – aber das restliche Material sei nicht zu vernachlässigen. Es gibt noch einige Links;

Und es geht weiter, wir haben eine Menge Kram:

Dann sind da Bilder über die Versuchungen:

Mittelfristig wäre es nett, das Ceridenwiki wieder irgendwann online zu stellen. Doch vorerst sind hier, tendenziell zu lyrischen Ceridentum, Infos aufgeschaltet. Ich habe keine Ahnung, wer was hergestellt hat und wer was braucht. Sollte ich da etwas hochgestellt haben, dass ich nicht sollte – zu spät. Es geht mir, und auch dem fleissigen Sammler Chris vor allem darum, das Material online verfügbar zu haben. Noch ist es unvollständig und noch ist es unsauber aufgeschaltet, ich habe einfach alle Dokumente kommentiert.

Viel Spass damit.

 

 

Spielbericht: Die Eröffnung

Am letzten Freitagabend war in Winterthur ein kurzes Spiel. Da ich sowieso auf dem Weg dorthin war, habe ich die Gelegenheit genutzt und das Spiel besucht.  Zuerst, der beschrieb aus dem larpkalender.ch1920, im Jazzkeller Blue Note in Winterthur. Heute ist die Einweihung des Clubs. Der Clubmanager hat für diesen Anlass den Weltstar Willi Hammock organisiert. Die ganze deutschschweizer Jazz Szene in Aufregung. Dreieinhalb Stunden vor der Türöffnung verliert die Band eines ihrer Mitglieder. Wie ist der Saxofonist gestorben? Wie schafft es das Club-Team, dass die Eröffnung doch noch klappt? Kann der Clubmanager die Polizei aussen vor halten? Und was macht die Band ohne Saxofonist? Kommt Bassists Junior nun zum Zug? Schafft es der Groupie den Star rum zu kriegen? Kann die Eröffnung sabotiert werden?

Zuerst der Ablauf, was ist genau passiert? Nach dem Start um 19 Uhr fanden zuerst zwei kurze Workshops (Dazu ein anderes Mal mehr) statt. Anschliessend startete das Spiel und folgte mehr oder weniger dem im larpkalender.ch ausgeschriebenen Ablauf – mitsamt der angekündigten Leiche in der Mitte des „Zweiten Aktes“. Ich habe, in der Rolle des Barkeepers Karl, meine Zeit grösstenteils hinter der Bar verbracht und nur einmal einen verdächtig schweren, gerollten Teppich im Keller umher geschleppt. Ansonsten habe ich versucht, klischeehafte Bargespräche zu führen und habe oftmals die von meinem Charakter favorisierten Schallplatten abzuspielen. Was zwar überhaupt nicht Jazz war, aber spielerisch zu Diskussionen geführt hat. Die Location war das Blue Note in Winterthur – Jazzclubspiel in einem Jazzclub, also Top-Wahl. Der Plot war, soweit mir bekannt, das Geflecht aus Briefings mit einem vorgängig bekanntgegebenen Ablauf des Abends – Hauptelement war bestimmt der Tod des Saxophonisten. Ob es eine Auflösung für das ganze Spiel gab, weiss ich nicht, aber für einzelne Charaktere hat sich in ihrem Leben viel verändert – in den knapp vier Spielstunden. Das Essen war zweckmässig, aber uninteressant: um 20 Uhr gab es, direkt vom Pizzaservice, Pizzen die geschnitten jedem zur Verfügung standen. Getränke wiederum waren über die Bar verfügbar, Bier, Wein, eine kleine Auswahl an Drinks per Strichliste verfügbar.

Die Kommunikation mit der Orga verlief kurz, knapp und zielgerichtet: Anmeldung, Bestätigungsmail, Infomail 1&2 – ich hatte alle Informationen um mit dem Spiel starten zu können. Weiterhin hätte ich Zugriff auf die Charakterbeschriebe der anderen Charaktere gehabt und es stand in meiner Verantwortung das zu Lesen, was für meinen Charakter meiner Meinung nach Sinn gibt. Somit lässt sich auch die Organisation als gelungen bezeichnen, wir folgten dem Zeitplan und die Bedürfnisse – sowohl OT als auch das Spielen bezogen – waren gedeckt. Spielstil und Regeln waren ebenfalls geklärt, ebenso wie Geschlechterrollen und settingbezogene Details.

Fazit: Kurz, interessant, gelungen. Vermutlich wäre durch mehr Eskalation auch mehr Spass entstanden – aber aus meiner Sicht gab es genügend Konfrontation zwischen den Charakteren, wenn auch mehr möglich gewesen wäre.

Was hat mir gefallen?

  • Jazzspiel im Jazzclub mit Jazzmusikern ohne dass jemand „Musik machen“ können musste.
  • Freitagabendspiel mit der Option auf den letzten Zug zu gehen. Ich musste nicht das Ganze Wochenende freihalten
  • Aufwand und Kosten im unteren Bereich – es muss kein Superlativ sein, wir begnügten uns mit ein paar Stunden Spiel

Was hat mir nicht gefallen?

  • Anzahl Spieler – Die Location und das Spiel hätten aus meiner Sicht fast doppelt so viele Mitspieler vertragen. Wie schlechtes Wetter sorgt meines Erachtens Enge dafür, dass mehr Interaktion stattfindet.

Spielgeld und Gedanken dazu (II)

Nach dem ersten Teil gibt es heute Gedanken zum Umgang und -lauf des Spielgeldes. Zuerst einige Grundregeln: Was ist Geld? Wikipedia meint lapidar: „Geld ist jedes allgemein anerkannte Tausch- und Zahlungsmittel.“ Selbes lässt sich auch für Liverollenspiel meinen, mit Geld (Silber, Münzen, usw.) meinen die Spieler ein „Tausch- und Zahlungsmittel“. Das sind üblicherweise Münzen-ähnliche Gegenstände aus Metall. Ebenso üblicherweise entstammt dieses Geld einem komplexem Kreislauf, bei dem Arbeit, Dienstleistungen, Bezahlung und Bedürfnisse zusammenspielen. Für Liverollenspiel schränkt sich das allerdings ein, denn beispielsweise Grundbedürfnisse werden üblicherweise nicht über Spielgeld abgegolten. Ebenso findet ein Teil des Geldkreislaufes ausserhalb des Spiels statt, deshalb ein Abriss des Ganzen:

Woher stammt das Spielgeld? Zwei übliche Quellen sind mir bekannt: Die Spieler statten ihre Charaktere mit Geld aus oder die Orga stattet das Spiel mit Geld aus. Zweiteres ist beispielsweise am Drachenfest üblich, drei Kupfer pro Charakter – Checkin.  Alternativ kaufen die Spieler es zu, beispielsweise bei McOnis Handelskontor oder durch eigenen Zinnguss.

Was ist es wert? Zwei Varianten: Die erste sind Listen, auf denen der Ersteller des Hintergrundes angibt, wie er sich seine Welt vorstellt, beispielsweise bei der Cendara-Kampagne. Die zweite Variante ist der Praxis näher „Jedes Ding ist wert, was der Käufer dafür zahlen will“. Das bedeutet aber auch, dass eine spielerische Schnittmenge zwischen Käufer und Verkäufer entstehen muss, die – wie anfangs angesprochen – der Ware Wert zumisst. Am häufigsten sind mir bisher Mischformen beider Varianten begegnet.

Was ist der Zweck von Spielgeld? Erstens natürlich soll es als Wert-Gegenstand, als Handelsware dienen. Zweitens, und das ist der wichtigere Punkt: Spielgeld soll das Spiel bereichern. Es dient als Artefakt, das der Erzeugen eines Spielangebotes hilft dienen, es soll als Stütze der Interaktion zwischen zwei Spielern bereichernd sein. Beispielsweise: „Wenn du mir hilfst, die drei Diebe zu entlarven, gibt’s drei Silberstücke. Na, interessiert?“

Wo geht es nach der Beschaffung hin? Idealerweise: Es wandert während der klassischen Wochenendveranstaltung von reichen Charakteren zu armen Charakteren. Es ist die Spende für Bettler, der Kauf von Keksen, die Bestechung von Wächtern usw. und dient dabei als Requisit für Rollenspiel. Dummerweise schwindet die Geldmenge aber ständig:

  • Während sich die elegante Lösung, dass man sowohl arme als auch reiche Charaktere spielt und sich somit querfinanziert, aufdrängt, bespielen aber nicht alle reiche und arme Charaktere – Spielgeld bleibt zur „späteren Verwendung“ zu Hause.
  • Die Larpszene hat eine hohe Fluktation, vermutlich liegen in zahlreichen Haushalten von ehemaligen Spielern noch Spielgeldreste.
  • Charaktere – und Spieler – planen voraus – man könnte ja noch Münzen später brauchen. Und so geht viel „potentielle Kaufkraft“ am Spiel verloren, bis am Sonntagmorgen die drei Startmünzen in den Rucksack zur Heimreise wandern. Sie wurden schlussendlich doch nicht gebraucht.
  • Bei der gleichmässigen, nicht charaktergebundenen Startgeldvergabe bekamen auch der Schamane und die beiden Elfen Startgeld. Es blieb unangerührt, weil das Charakterkonzept kein Geld vorsah. Und weg sind’s…
  • Die Münzen waren richtig cool: Ein Teil der Spieler hat welche als Erinnerungsstücke eingepackt, gerade weil die Orga betonte, „man habe nur knapp hundert Stück gemacht!“
  • Ein Spieler, der nur alle zwei Jahre auf ein Spiel fährt, hat einen Grossteil erspielt. Der Charakter, obschon unbespielt, bleibt anderthalb Jahre lang reich… und alle anderen in der generischen Spielwelt Agierenden haben die Münzen nicht zur Verfügung.

Warum ich trotzdem darüber schreibe? Trotz all dieser Punkte steckt im Hinterkopf manch einer Orga und mancher Spieler eine kompletter Wirtschaftskreislauf: Verdienst, Kapital, Arbeit… je nach Wissenstand bunt gemischt mit historischem Wissen und schnell einmal sind vier Asse der Grundlohn des Landsknechts. Deshalb, hier noch einmal klar gesagt: Es gibt auf einem Liverollenspiel keinen kompletten Wirtschaftskreislauf, es können bestenfalls Teile simuliert werden. Und hier ist die Orga in der Pflicht: Sie kann die Geldmenge auf genau eine wirksame Weise beeinflussen und zwar durch das Ausschütten von mehr Geld. Münzensammler, knappes Startgeld, Zurückhalten von Ausgaben und langfristig abwesende Spieler – alles kein Problem, die dem Spiel zur Verfügung stehende Menge an Münzen bleibt hoch genug. Denn der Zweck des Spielgeldes darf nebst all seinen interessanten Zusatzfunktionen nicht untergehen: Es soll Spielsituationen erzeugen helfen.

Daraus mache ich zwei Aussagen: Als Spieler sollte ich mit meinem Spielgeld auch spielen: Ausgeben! Konjunktur ankurbeln, etwas bewirken! Spielgeld erzeugt keine spielerische Handlung – als deren Stütze es dienen sollte –  wenn es im Geldbeutel liegt, sondern dann, wenn es als Gegenwert für etwas gehandelt wird. Zweitens, als Orga sollte ich mein Spiel mit viel Geld ausstatten, denn nur wenn die üblichen Ablaufkanäle, in denen das Spielgeld zwangsläufig versickert, gesättigt sind, verbleibt genug um dem Zweck zu dienen. Kurz und knapp: Viel Geld und grosszügiges Ausgeben ist das Ergebnis der Beschäftigung mit dem Kreislauf des Spielgeldes.